BENNO KEILL

geboren 1982

beruflich:

  • Staatlich geprüfter Berg- und Skiführer (seit 2011)
  • Diplom-Sportökonom (Univ., 2009), Schwerpunkte  Dienstleistungsmanagement, Trainingswissenschaft, Diplomarbeit zum Thema „Haftungsfragen in künstlichen Kletteranlagen“
  • Co-Autor der Bücher „Skidurchquerungen in den Alpen“ und „Wochenenden im Tiefschnee“, erschienen im Bruckmann Verlag

sportlich:

  • Zahlreiche Wiederholungen bekannter Kletterrouten sowie kombinierter Eis- und Hochtouren, z.B. Salathѐ VI/A2 / El Capitan / Yosemite Valley; Teufelsgrat / Mont Blanc Gebiet; “Gogna”/ Marmolada Südwand
  • Sportkletterrouten bis 8a+
  • Einige Erstbegehungen alpiner Routen im Fels bis zum Schwierigkeitsgrad IX+, z.B „Z“ IX- / Totenkirchl Westwand / Kaisergebirge; „Weg des Jägers“ / Sivridág Nord-Kante / Taurusgebirge; “Hammer” IX / Karlspitz Ostwand / Kaisergebirge

über mich:

Die ersten 20 Jahre sind mal schnell im Vorbeigehen erzählt: Geboren als der Jüngere von zwei Brüdern, Eltern Lehrer, Schule, Zivi, Reisen und natürlich viel, viel Sport. Nachdem ich den Tennisschläger in die Ecke gefeuert (ja, er ist gebrochen), die Flanken beim Fußball ins Aus und vor Wut den Tischtennisschläger in die hauseigene Kellerfensterscheibe geballert hatte, konnte ich mich, was den Sport angeht, dann endlich aufs Wesentliche konzentrieren: Bergsport in allen Facetten, mit leichter Akzentuierung der Disziplinen Skifahren und Klettern.
Mit der Zeit wurde das Ganze professioneller:

Allerdings zunächst auf theoretischer Ebene, denn sicher hat mich mein Sportökonomie-Studium um einige nun hilfreiche Einsichten reicher gemacht. Allerdings verbinde ich mit meiner Studienzeit insbesondere zahlreiche lebenswerte Bekanntschaften, sehr gute Freunde und damit ein unschlagbares Netzwerk.
Die Idee parallel zum Studium die dreieinhalbjährige Bergführerausbildung zu beginnen, kam indes eher spontan. Jetzt mit dem Michi, einem guten Freund zusammen Mountain Elements aus der Taufe zu heben ist Motivation pur, sozusagen eine neue Erstbegehung!
Und wenn er mal nicht in den Bergen unterwegs ist? –  Dann wird gesurft. Nicht im Internet, sondern auf dem Wasser, mit Brett und Segel.

Worüber ich mich totlachen kann:

gute (und schlechte) Wortspiele.

MICHAEL STACHEDER

geboren 1981

beruflich:

  • seit 2008 staatlich geprüfter Berg- und Skiführer
  • seit 2000 ausgebildeter Zimmermann
  • seit 2009 Mitglied im DAV Lehrteam Bergsteigen & Sportkletteren

sportlich:

  • Alpine Wiederholungen wie z.B: American Direct VIII / Petit Dru;  Odysee IX- / Fleischbank Ostwand / Wilder Kaiser; Vagakallen;Storpillaren 700m VI/A2 / Norwegen; Salathe 1000m VI/A2 / El Capitan / Yosemite Valley; Eiger Nordwand / Heckmaier Route; 3 Erstbegehungen in Indien/ Miyar Vally; Mount Mahindra/ Window Peak; Cholatse 6440m Nord West Grat VI/80° / Himalaya / Nepal – mehr hier
  • alpine Erstbegehungen wie z.B:  Liebeserklärung VIII/A2 / Fleischbank Ostwand / Wilder Kaiser;  Lotus Tower VII/M4 / Miyar Vally / Indien;
  • Erstbefahrung Kasbek Südostflanke (5047m) 1300 m 55° / Kaukausus / Georgien

über mich:

Also irgendwie musste es ja so kommen. Als gebürtiger Oberbayer (Bad Aibling) haben meine Eltern mir schon früh die Berge als Naturspielplatz nähergebracht. Die kindliche Begeisterung fürs Wandern, Bäche umleiten, Lager bauen wurden schließlich von der Faszination „Fels“ abgelöst. Bei meiner Berufswahl  lag es auf der Hand, dass dieser an der frischen Luft sein musste. Hoch über den Dächern durfte ich dann als Zimmermann tätig sein. Doch jede freie Minute wurde  in den hohen Wänden der Welt verbracht und so kam es nicht selten vor, dass ich mehrmals im Jahr auf längeren Reisen unterwegs war. Das Zigeunerleben war eine tolle Zeit, aber irgendetwas fehlte. Durch die Arbeit als Bergführer lernte ich die Berge wieder neu kennen und schätzen.  Die Arbeit mit Gästen, die man unter Umständen nie zuvor gesehen hat ist dabei eine tolle Herausforderung und Abwechslung. Den Schritt Mountain Elements zusammen mit einem guten Freund gehen zu dürfen ist in diesem Zusammenhang ein Erlebnis für sich.
Und wenn ich mal nicht in den Bergen unterwegs bin, dann such ich mir irgendwo nen Kiesel und versuche dort einen Boulder zu bauen.

Worüber ich mich totlachen kann:

Bennos Wortspiele.