Martin Prechtl

Bergführer

Beruflich

  • 1999 – 2001: Grundstudium der katholischen Theologie in Innsbruck
  • 2002 – 2008: Studium der Germanistik und der Geschichtswissenschaften
  • 2009 – 2011: Referendariat für das gymnasiale Lehramt
  • seit 2011: Arbeit am Gymnasium Raubling

Sportlich

  • 2012 – 2015: Ausbildung zum staatlich geprüften Berg- und Skiführer (Dtl.)
  • Eigernordwand (Heckmair), Freneypfeiler, Crozpfeiler
  • Marmolata-Südwand (Ideale, Vinatzer-Messner)
  • Expedition ins Gharwal-Himal

über mich:

Ich komme aus Raubling, dem Manchester des Inntals. Dementsprechend durchstreifte ich auf meinen ersten Erkundungstouren als sechsjähriger Bub weder Maisfelder noch Misthaufen, sondern vielmehr das nahegelegene Werksgelände der ortsansässigen Papierfabrik samt ihrer Deponie für Alu- und Kunsstofffraktionen.

Erst einige Zeit später lernte ich dann die lieblichen Landschaften der oberbayerischen Vorberge kennen. Im Winter bewegte ich mich dabei auf Tourenski, im Sommer meist auf einem 18-Gang-Fahrrad. Für mich bestand das Faszinierende an diesen Unternehmungen nicht zuletzt in den Ausblicken auf den Alpenhauptkamm und den Wilden Kaiser, wo ich eine ernstere, noch eindrücklichere Bergwelt vermutete. Besonders lange hielt ich mich allerdings nicht mit diesen Vermutungen auf. Denn bald bestieg ich meine ersten Viertausender und begann, im Kaiser zu klettern. Das aber hätte nicht funktioniert, wäre ich völlig auf mich allein gestellt gewesen. In meinem Schulfreund Max fand ich glücklicherweise einen motivierten und zuverlässigen Tourenpartner.

Ohne ihn hätte mein alpiner Werdegang sicherlich anders ausgesehen.